Einwohnerverzeichnis Posen

Einwohnerverzeichnis aus Posen 1870-1931 online (mit Videoanleitung)

Ich habe für Euch wieder eine Interessante Informationsquelle gefunden 🙂 Wenn jemand Personen sucht, die zwischen 1870-1931 in Posen gewohnt haben, bitte genau zuhören.

Karteien

Das Staatsarchiv Posen stellt Karteien aus dem Einwohnerverzeichnis online. Bei szukajwarchiwach.pl gibt es alle Karteien (1091 Kartons mit je 850 – 1000 Karteien!, Buchstaben A-Z), auf der Seite e-kartoteka.net sind sie schon teilweise indexiert.

Laut der Beschreibung auf der Seite e-kartoteka.net, alle Namen sollten bis Ende 2015 indexiert werden, es ist aber wohl etwas schief gegangen 🙂 Die Indexe gibt es bis zu dem Buchstaben „P“ (genau bis zu dem Namen Plewke). Sonstige Namen gibt es wie gesagt bei szukajwarchiwach.pl. Die Links führen auch nicht unbedingt direkt zu der gesuchten Kartei. Ich habe für Euch ein Video aufgenommen und zeige wie man beide Internetseiten nutzt um die gesuchten Daten zu finden.

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Die heilige Familie

Frohe Weihnachten!

Kerzenschein und Christlaterne
leuchten hell die Weihnacht‘ ein.
Glocken läuten nah und ferne,
Friede soll auf Erden sein.

Ich wünsche Dir Frohe Weihnachten! Verbringe sie mit der Familie und vergiss nicht die ältesten Opas und Tanten nach den Vorfahren zu fragen!

Aber vergiss auch nicht den christlichen Sinn der Feiertage! Im Lukasevangelium heißt es in Kapitel 2, Vers 7:

„Sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge für sie kein Platz war.“

Mach für Ihn also Platz in deinem Herzen! Erkenne Ihn als Deinen Herrn , der Dich retten will. Der Mensch will unsterblich sein, aber wenn er erfährt, dass er tatsächlich unsterblich ist, dann will er es nicht glauben. Glaube dem Gott!

Eingangstür bei dem Staatsarchiv Gleiwitz

Staatsarchiv in Gleiwitz

Schon merkwürdig, dass ich hier schon einige Staatsarchive beschrieben habe, aber das Archiv in meiner Heimatstadt Gleiwitz noch nicht. Es wird also langsam Zeit dafür 🙂

Das Archiv befindet sich im Stadtzentrum, nicht weit von dem Marktplatz entfernt. Das Gebäude ist leider nicht gerade sehr repräsentativ. Es ist ein Bungalow, auf einer alten Karte als „Ausstellhaus“ beschrieben. Bemerkenswert ist aber die Eingangstür, wie auf dem Beitragsbild oben zu sehen ist.

Das Archiv ist nicht jeden Tag geöffnet! Momentan sind es nur drei Tage in der Woche: Montags 9:00-14:00 Uhr, Mittwochs 9:00-17:00 Uhr und Donnerstags 9:00-14:00 Uhr. Hier gibt es die Öffnungszeiten für alle Kattowitzer Archive: http://www.katowice.ap.gov.pl/p,99,godziny-otwarcia-czytelni

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Nadel im Stohhaufen

Lebende Familienmitglieder in Polen finden

Ein Ahnenforscher beschäftigt sich hauptsächlich mit der Suche nach den Vorfahren und geht tief in die Vergangenheit. Wenn dann aber aus dem AHNENforscher ein FAMILIENforscher wird, kommt die Frage nicht nur nach der Vergangenheit, aber auch nach der Gegenwart.

Wie man die noch lebende Familienmitglieder sucht habe ich auch in meinem E-Buch beschrieben, hier noch mal eine Zusammenfassung. Ich möchte Dir 8 Tips geben, um die Suche nach der immer noch in Polen lebenden Familie zu erleichtern.

1.  Finde alle möglichen Informationen in alten Urkunden

Die noch in Polen lebende Angehörigen haben einen Vorfahren, der mit Dir verwandt ist. Hast Du wirklich alles überprüft, was ihn betrifft? Achte auch auf Informationen, die irgendwo nur einmal oder am Rande vermerkt wurden. Ein Stempel auf der Geburtsurkunde mit dem Vermerk, wo diese Person geheiratet hat. Ein Zufallsfund, wo der Vorfahre als Taufpate MIT Wohnort angegeben wurde usw.

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Staatsarchiv Kattowitz - das Gebäude

Staatsarchiv Kattowitz – modern und groß

In den letzten Tagen habe ich wieder ein Staatsarchiv besucht, dieses mal in Kattowitz. Es hat mich wegen seiner Größe überrascht, aber das müsste man schon bei einem Archiv, das so ein weitreichendes Gebiet umfasst, vermuten. Mit Größe meine ich nicht unbedingt das Gebäude, es tut sich dort einfach viel mehr, es gibt mehr Besucher, mehr Personal, die Prozeduren sind an das große Volumen der Bestände angepasst.

Der Arbeitsraum ist sehr groß und bequem. Die Arbeitstische bieten genügend Platz selbst für mehrere Bücher und sind gut beleuchtet. Man kann noch eine zusätzliche Lampe direkt über dem Tisch einschalten. Gleichzeitig können mehrere Personen arbeiten, die sich gegenseitig nicht stören, weil die Tische weit auseinander gestellt sind.

Digitale Bestände werden auf den vorhandenen PC’s zugänglich gemacht, es gibt auch Lesegeräte für Mikrofilme. Das Archiv verfügt auch über einen Scanner.

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Staatsarchiv Stettin - Liste der online Bestände

Online Bestände des Staatsarchiv Stettin

Auch das Staatsarchiv in Stettin stellt seine Bestände ins Netz. Auf der Internetseite wird zwar geschrieben, dass die Scanns auch bei szukajwarchiwach.pl zu finden sind, aber die wenige Versuche, die ich gemacht habe haben gezeigt, dass es wohl nicht immer der Fall ist.

Unter dem Link http://www.szczecin.ap.gov.pl/iCmsModuleArchPublic/showDocuments/nrap/65 in der linken Spalte befindet sich die vollständige Liste der digitalisierter Bestände (unter „Katalog materiałów zdigitalizowanych“). Darunter sind folgende Akte zu finden:

  • Museum des Stargard-Landes (Muzeum Ziemi Stargardzkiej)
  • Repatriierungsamt  (Powiatowy Urząd Repatriacyjny w …)
  • Bezirksgericht (Sąd Obwodowy w …)
  • Standesamt (Urząd Stanu Cywilnego w …)

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Des Buche "Weißer Sperling - Schwarzer Mann"

Otty Aust und Ihre Geschichte – eine Buchrezension

Vor einiger Zeit habe ich in der Facebook-Gruppe „Schlesien-Genealogie“ (die ich sehr empfehle) Harald Metz kennen gelernt, der mich auf sein Buch „Weißer Sperling – Schwarzer Mann: Biographie einer Zeitzeugin von 1926 bis 1948„, das er zusammen mit seiner Mutter geschrieben hat, aufmerksam gemacht hat:

Otty’s Familie lebte in Oberglogau / Oberschlesien und wie Sie wissen, meine Familie stammt auch aus Oberschlesien. Otty’s Erzählungen aus den Jahren 1926-45 zeigen das einfache Familienleben und manche Ereignisse beschreiben auch das Leben meiner Eltern oder Großeltern. Mein Vater erzählte zum Beispiel, dass als er noch klein war (während des Krieges), seine Mutter einen Kolonialwarenladen geführt hat, und sein Vater im Krieg war, auch er ein Kindermädchen mit dem Vornamen Martha hatte. Es musste wohl den gleichen Dienst machen wie damals auch Otty bei einer Familie, im Kindergarten oder im Krankenhaus.

Besonders interessant ist, dass junge Mädchen zur Ausbildung 1944 nach.. Warschau geschickt wurden! In der polnischen Schule (die ich besucht habe) wird nur die Geschichte aus der polnischen Sicht erzählt und ich hatte keine Ahnung von der zivilen, deutschen Bevölkerung in Warschau. Ich wünschte mir hier mehr Einzelheiten, man kann aber nicht vergessen, dass die Welt damals mit den Augen eines Teenagers gesehen wurde und sich eher an dem Kontakt mit gleichalterigen (auch Soldaten) konzentriert hat.

In dem Zweiten Teil ist dann die Flucht aus Oberglogau beschrieben. Mit vielen Einzelheiten und überraschenden Ereignissen. Es ist schon merkwürdig, welche Rolle manchmal der Zufall spielt. Die Familie von Otty hatte sehr viel Glück, weil alle Familienmitglieder den Krieg überlebt und sich dann wieder zusammen getroffen haben.

Das Buch ist mit viel Liebe geschrieben, von einem Augenzeugen und nicht von einem Historiker, dadurch glaubhafter. Ich habe den Gefühl, dass ich die Familie Aust sehr gut kennen gelernt habe und warte ungeduldig auf weitere Bücher, die der Autor angekündigt hat 🙂

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