Der Golm und die Tragödie

Schon wieder habe ich etwas für die, die sich für Pommern, ganau für Usedom und noch genauer für Swinemünde interessieren.

Golm

Es gibt ein Buch „Der Golm und die Tragödie von Swinemünde“,  herausgegeben von dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Verläger beschreibt das Werk wie folgt:

Auf Initiative des Leiters der JBS, Dr. Nils Köhler, der auch die Redaktionsleitung hatte und Autor mehrerer Beiträge ist, entstand nun ein Sammelband, der unter dem Titel „Der Golm und die Tragödie von Swinemünde – Kriegsgräber als Wegweiser zwischen Vergangenheit und Zukunft“, eine lange überfällige Gesamtbetrachtung liefert. Die Beiträge reichen von der Geschichte des Golm und Swinemündes aus verschiedenen Blickwinkeln über die Schilderung des Bombenangriffs, seiner Hintergründe und Folgen, über die unmittelbare Nachkriegsgeschichte Swinemündes, die Versuche der „Bewältigung“ der Problematik durch die DDR und das Wirken der Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm ab 1992 bis zur aktuellen Gesichtspunkten des Umgangs mit Geschichte.

Der Golm und die Tragödie von SwinemündeDer besondere Wert der Publikation besteht darin, dass alle wichtigen Aspekte beleuchtet werden, nichts aus oft anzutreffender „politischer Korrektheit“ ausgespart oder geglättet wird. Dazu gehören Augenzeugenberichte vom Leben in Swinemünde und vom Bombenangriff ebenso wie Fragen zur Grenzziehung 1945, nach der Behandlung von Deutschen durch die polnischen Behörden und das Agieren der sowjetischen Besatzungsmacht sowohl in Swinemünde als auch in Mecklenburg und Vorpommern und nicht zuletzt die Frage nach den Opferzahlen. Zur allgemeinen Problematik alliierter Bombenangriffe kommen namhafte Autoren zu Wort, deren Aussagen bereits durchaus kontrovers diskutiert wurden.

Der Golm und die Tragödie von Swinemünde
Hardcover
508 Seiten
179 Abbildungen
16,3 x 24 cm
ISBN 978-3-9809640-6-7
€ 14,80

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